Forschung

 

 

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"In der Idee leben heißt, das Unmögliche behandeln als ob es möglich wäre"

J.W. Goethe

 

 

 

Urbaner Raum steht seit jeher im Fokus von Künstler- und Forschergruppen, so auch gegenwärtig jene, die sich mit den Fragen: wie performative Techniken zur Erzeugung und Gestaltung von Öffentlichkeit im urbanen Raum genutzt werden können.

Außerdem werden Fragen, wie Gruppendynamische Prozesse die Handlungsfähigkeit entfalten und Denkprozesse in Gang setzen, in den gegenwärtigen Projekten und Forschungen hier am Institut gestellt.

Seit einiger Zeit wird der Ruf nach Künstlerisch- Wissenschaftlicher Forschung immer stärker, künstlerisches Arbeiten als Forschung zu begreifen hat eine Lange Tradition. Paul Feyerabend betont in „Wissenschaft als Kunst“ die enge Verknüpfung beider Disziplinen seit der Antike. Beuys führte die Traditionslinie weiter (er prägte den Begriff „Soziale Plastik“ und den Ausspruch „jeder Mensch ist ein Künstler“) und sah, das die Wissenschaft mittels Künstlerischer Forschung in ein Organisch ganzes zu reintegrieren sind. Nun, Jahre später und angekommen im 21.Jhd, geht es um Übergänge und Kooperationen, Transdisziplinarität ist in aller Munde. Ganz Praktisch, denn da knüpfen wir an die schon vorab gestellten Fragen wieder an, das heißt im Zusammenschluss, unterschiedlicher Disziplinen heraus, sich dem Themengebiet stellen.

 

 

Ändere das Instrumentarium, ändere die Perspektive und es ändert sich die Welt die du siehst. Eigentlich eine frohe Botschaft, wenn wir es wagen uns damit auseinanderzusetzen. (Auszug aus der Quantenphysik)

 

 

Mein Name ist Sebastian Scherl. Aktuell absolviere ich an der Muthesius Kunsthochschule in Kiel den M.A. Studiengang in Raumstrategien. Zuvor habe ich an der Alanus Kunsthochschule fünf Jahre Bildende Kunst studiert (Schwerpunkt. Kunst im öffentlichen Raum.

 

Als Studien-und Forschungsstandort habe ich für die nächsten drei Jahre die Städte Kiel und Basel gewählt. Mein Schwerpunkt ist Körper und Raumwahrnehmung. Daraus entstehen überwiegend Projekte im Öffentlichen Raum. Eines ist gegenwärtig - die künstlerische Auseinandersetzung mit einem Zwischenraum, ein subtiler Raum innerhalb zweier Räume. Betrachten lässt sich dies als eine Art Grenze/Schwelle, aus der ein Zwischenraum erwächst, vorausgesetzt man lässt sich darauf ein/man ist offen dafür.

 

Ich sehe das Institut als einen Organismus, welcher auch als Begegnungsraum verstanden werden kann. Hier findet ein Austausch statt, gemeinsame Ideen finden Raum für deren Umsetzung. Forschungsreisen sowie Veranstaltungen, Seminare und Workshops gehören mit in dieses Spektrum und können sich weiterhin entfalten.

 

Erfahrungen der vergangenen Zeit haben mich dazu bewegt etwas genauer hin zu hören, etwas genauer hin zu schauen. Wenn ich mir die Zeit nehme, hinzuhören, begegnet mir etwas Wesentliches, etwas immer Wiederkehrendes, zu dem ich eine starke Verbundenheit fühle. Etwas Geborgenes, ein Andocken an das Urvertrauen, so möchte ich es einmal nennen. Durch viele wunderbare Begegnungen während der Zeit meines Studiums, sowie durch den Besuch von Workshops und Seminaren, entwickelte sich bei mir ein Bewusstsein für die Kräfte und Potenziale, welche durch gemeinschaftliche Projekte entfacht werden können. Durch mein Interesse am Unbekannten, und dank der Offenheit anderer Teilnehmer, stellte ich fest, dass meine Entwicklung nicht abgeschlossen ist und dass es auch keine Lebensaltersgrenze gibt, zu der sich ein solcher Abschluss einläutet. Mit voller Freude lasse ich mich von mir selbst und anderen Mitmenschen überraschen. Gemeinsam zu entdecken was in uns steckt und dies miteinander, in gegenseitiger spielerischer Unterstützung ans Tageslicht zu fördern bereitet mir sehr viel Vitalität und Freude.

 

Das Institut steckt noch in den Kinderschuhen und behält sich somit den fiktiven Status vor. Der Gedanke, sich zwischen Fiktion und Realität zu bewegen, ist nicht neu, und doch überaus zeitgemäß.

Aus dieser Kombination heraus schöpferisch tätig zu werden lässt mich mit voller Vorfreude in die Zukunft blicken.

 

Herzlichen Gruß

 

Sebastian Scherl

 

 

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